Scherenschnitt-Porträts

Papierschneidekunst im Rahmen eines Festes oder einer Veranstaltung:

Der Scherenschnittkünstler kommt direkt zu Ihnen.

Welche Erinnerung an ein Fest ist Ihnen die liebste? Die an eine schöne Dekoration, an einen leckeren Kuchen oder einen besonders vergnüglichen Moment? Mit einem kunstvollen Scherenschnitt können Sie auf ungewöhnliche Art Freunde, Familie und Kollegen überraschen. Die Anfertigung von Scherenschnitt-Portraits zum Erstellen von Bildern aus Papier ist schon seit langem bei Klein und Groß überaus beliebt. Ein Schattenriss - oder Silhouettenkünstler kreiert in wenigen Minuten Papierporträts, die die Individualität jeden Gastes in ein besonderes Licht stellen.


Die Kunst des Scherenschnitts

Gäste jeden Alters werden diese außergewöhnliche Art der Unterhaltung bewundern und sich an das Fest oder die Veranstaltung gerne zurückerinnern, wenn Sie ihr Porträt zuhause betrachten – welch schönes Geschenk!

Der Künstler schneidet in wenigen Augenblicken Ihr Profil in Papier oder er stellt ein Gruppenbild mit Silhouetten nach. Es ist wie ein Spiel, das seinen Zauber aus Magie und Professionalität des Künstlers schöpft! Und Sie haben die seltene Gelegenheit, diese besondere Kunst in familiärer Umgebung zu genießen.

Ein Schattenriss - oder Silhouettenkünstler kreiert in wenigen Minuten Papierporträts in Berlin.

Die Geschichte des Scherenschnitts

Der Scherenschnitt ist die hohe Kunst, filigrane Profile von Menschen, aber auch Bilder von z.B. Tieren oder Landschaften ohne Bleistift zu erstellen. Alles, was der Schöpfer braucht, um ein Meisterwerk zu schaffen, sind lediglich Schere und Papier.

 

Das Schneiden von Bildern in Papier ist eine alte Kunst, die weit in die menschliche Geschichte zurückgreift und ihren Ursprung in China haben soll, der Heimat des Papiers. Der kaiserliche Hofbeamte Tsai Lun erfand 105 n. Chr. diesen bis dato unbekannten, empfindlichen Stoff, und der Scherenschnitt sollte im Palast bald Furore machen. Den Modeschöpferinnen wurde es zur Selbstverständlichkeit, aus dem neuen Material vielerlei Schmuckstücke zu kreieren. Papierdekorationen waren jetzt überall zu sehen: Sie schmückten die kaiserlichen Gemächer und die Kleidung adliger Herren. Papier symbolisierte Status und finanzielles Wohlergehen.

 

Im Laufe der Zeit verbesserte sich die Technologie der Papierherstellung. Bereits in der Zeit vom 13. bis zum 15. Jahrhundert konnte sich jeder Einwohner Chinas Papier leisten. Das Schneiden von Papierbildern mit Hilfe einer Schere wurde "dzjiandzhi" genannt und ging in die Geschichte der Hochzeitsbräuche im Fernen Osten ein. Papierschmuck wurde von Frauenhänden hergestellt, und so konnte der Bräutigam eine Bewährungsprobe für seine Auserwählte arrangieren. Am Vorabend der Verlobung bat der junge Mann das Mädchen, ihr Können zu zeigen. Wenn dem Bräutigam das Schmuckstück gefiel, stand einer Hochzeit nichts mehr im Wege, wenn nicht, gab es Anlass, das Heiratsansinnen noch einmal zu überdenken.

 

Im Laufe der Zeit sollten die geschnittenen Profile mehr als nur eine dekorative Funktion erfüllen. Sie wurden nämlich auch verwendet, um Schablonen für Holzschnitzarbeiten oder Muster für Stickereien zu erstellen.


Der Scherenschnitt in Europa

Die Papierschneidekunst erreichte Europa auf dem Wege der Seidenstraße. Besonderer Beliebtheit erfreute sich das geschnittene Porträt "im Profil". An den Adelshöfen Englands und Deutschlands standen Scherenschnittkünstler im Dienst, um aus Papier Porträts der Adligen zu schaffen. Und auch für die „gewöhnlichen“ Bewohner Berlins wurden die Papierschnittkünstler bei ihrer Arbeit bald zum vertrauten Anblick.

 

Die klassische Silhouette hat ihren Namen in Frankreich erhalten, und zwar nach dem Finanzminister Étienne de Silhouette. Der Legende zufolge nahm der verwöhnte französische Hof die Scherenschnittporträts, die de Silhouette zu popularisieren versuchte, nicht ernst. Für die Reichen waren die Papierbilder reine Spielerei - im Gegensatz zur "ernsten Kunst", den in Öl gemalten Porträts. Die Bezeichnung «silhouettes» wurde dennoch zum allerortens bekannten Synonym für die bei Hofe so belächelten Papierschneidereien.

 

Eine andere Version besagt, dass Étienne de Silhouette als großer Bewunderer des Schattenrisses selbst mehrere Porträts geschaffen und somit als Schöpfer dem Kinde seinen Namen gegeben haben soll. Wie auch immer, die Kunst des Papierschneidens ist in Europa untrennbar mit dem Namen de Silhouette´s verbunden.

 

Trotz der Skepsis des französischen Adels wurden Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich Geräte entwickelt, die es ermöglichten, Silhouetten bzw. Scherenschnitte schnell und in guter Qualität zu kopieren. Die Papierschneider brachten es zu meisterlichem Können in ihrem außergewöhnlichen Metier, das zu ihrer Haupteinnahmequelle geworden war. Geschwindigkeit und Genauigkeit des Schaffensprozesses waren an Perfektion nicht mehr zu übertreffen.


Den Scherenschnittkünstler bestellen Sie rechtzeitig über folgende Kontaktmöglichkeiten:


  • per Anfrage an die auf der Webseite angegebene E-Mail-Adresse;
  • per WhatsApp-Nachricht bzw. -anruf (die Schaltfläche zum Wechsel in den Messenger befindet sich auf dem Bildschirm oben).

Die Geschichte des Scherenschnitts.

Das Papierschneiden in Russland

Papierarbeiten wurden in Russland «vytynanki» genannt. Papier war ein erschwingliches Material, daher wurde es seit dem 18. Jahrhundert zur Dekoration der Fenster von Häusern verwendet. Zu dieser Zeit gab es bereits mehr als 60 Papierfabriken im Land. Der Scherenschnitt wurde zur Darstellung von Motiven aus dem Volksleben und sogar für die Anfertigung von Amuletten genutzt. Aber nicht nur den „einfachen Leuten“ gefielen diese Arbeiten. Die Schwarzbilder des bekannten französischen Künstlers Sido (russische Schreibweise, franz. Frédéric Sideau) fanden im gesamten Russland Anerkennung. Während der russischen Zeit seines Schaffens schuf er deren 227. In diesen Bildern porträtierte er Vertraute der Kaiserin, ihre Günstlinge und Frauen aus Adelsfamilien. Die besten Werke Sidos wurden in eigens zu diesem Zweck hergestellten Alben aufbewahrt.

 

Das kunstfertige Papierschneiden war beim russischen Adel so beliebt, dass man begann, es in Pensionaten zu unterrichten. Die Regierungsvertreter schmückten ihre Gemächer mit Scherenporträts, die Einkommen und Status widerspiegeln sollten, denn nicht jeder konnte sich einen qualitativ hochwertigen Scherenschnitt zulegen.

 

Im Laufe der Zeit verlor der Scherenschnitt an Bedeutung und diente als Handwerk umherziehenden Künstlern zum Lebensunterhalt. Es dauerte mindestens 100 Jahre, bis Papierschnittarbeiten wieder ihren ursprünglichen Wert erlangten. Die Technik wurde nochmals erneuert: das räumliche Schneiden aus Papier wirkte wie ein frischer Wind für die Wiederbelebung der feingliedrigen Kunst.

 

Heute, wie auch vor 100 Jahren, greift der Scherenschnittkünstler in seinen Werken auf bekannte Sujets zurück:

  • das Porträt (Profil);
  • die Landschaft;
  • die Alltagsszene.

 

Ein Papierschnitt kann Gefühle und Stimmungen durchaus ebenso überzeugend einfangen wie ein Gemälde.


Die Darstellung der Frau im Profil

Das Porträt eines Frauenprofils im Scherenschnitt ist ein ganz eigenes Thema. Und das nicht nur deshalb, weil es häufiger als andere Arbeiten speziell für die Auserwählte oder den Liebsten bestellt wird. Nur ein professioneller Portraitist kann die Anmut und Schönheit der Linien des weiblichen Körpers vermitteln. Die Seitenansichten einer Frau sind äußerst vielschichtig, und genau deshalb besonders schön.Die geschnittene Silhouette der geliebten Frau oder des geliebten Mädchens ist ein willkommenes Geschenk für ein romantisches Treffen, einen Geburtstag oder eine Hochzeit. Dem Künstler gelingt es, auf seine individuelle Weise ein Bild zu schneiden, das in der Erinnerung des Liebespaars einen besonderen Platz einnehmen wird.

 

Um ein Portrait im Profil zu bestellen, braucht es ein Foto oder... das Original. Wie von Zauberhand und ganz ohne Stift, nur mit Hilfe von Papier und Schere entsteht eine schwarze Frauensilhouette auf weißem Untergrund. Sie sind kein Liebhaber von Porträts in Schwarz? Dann wählen Sie einfach eine andere Farbe (im Vollton) für Ihr Porträt. Ein farbenfroher Scherenschnitt betont den familiären und individuellen Charakter Ihres Festes. Mädchen und Frauen werden von einem so besonderen und anmutigen Geschenk begeistert sein.

Um ein Das Porträt eines Frauenprofils im Scherenschnitt , braucht es ein Foto oder das Original.

Papierschnittkünstler in Berlin: Antworten auf wichtige Fragen

Wenn sie die Idee überzeugt, einen echten Künstler zu Ihrer bevorstehenden Feier einzuladen, haben Sie sicherlich Fragen, die wir, wenigstens teilweise, gleich beantworten wollen.

- Wann sollte ich spätestens einen Scherenschnittkünstler für eine Veranstaltung kontaktieren?

- Der Künstler sollte genügend Zeit zur Vorbereitung haben, weshalb wir zwei Wochen Vorlaufzeit empfehlen. Nur so kann er den Tag von Veranstaltung bzw. Feier in seinen Arbeitsplan aufnehmen, die erforderliche Menge an Materialien organisieren und, wenn ein Themenabend in besonderer Farbgebung geplant ist, Papier in der entsprechenden Farbe. Der Scherenschnittkünstler sollte auch über die Anzahl der Gäste informiert sein, damit alle die Chance haben, eine so schöne Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

- Wie viel Zeit braucht ein Künstler für das Schneiden eines Porträts?

Für das Erstellen eines Papierporträts sind etwa 10 Minuten erforderlich.

- Kann der Künstler auch zu einer Veranstaltung außerhalb Berlins anreisen?

Hier eine vollständige Liste der Städte, in die der Scherenschnittkünstler anreisen kann: Berlin, Bremen, Hamburg, Kiel, Flensburg, Lübeck, Schwerin, Stralsund, Rostock, Brandenburg, Frankfurt/Oder, Magdeburg, Braunschweig, Hannover, Halle, Leipzig, Erfurt, Jena, Dresden.

- Zu welchen Veranstaltungen kann ich einen Scherenschnittkünstler einladen?

Zu privaten Feierlichkeiten (Fest, Jubiläum, Rendezvous), zu Firmenfeiern und überall dorthin, wo eine besondere Überraschung
Freude bereiten soll.

- Kann ich den Papierkünstler auch auf einen Kindergeburtstag oder auf eine andere Kinderfeier bestellen?

Kinder haben immer Interesse an der Entstehung eines Scherenbildes. Wenn der Scherenzauberer vor den Augen der Kinder verwunschene Landschaften und wunderliche Tiere wie aus den Märchenbüchern der Welt entstehen lässt, wird dies für die Kleinen etwas Unvergessliches bleiben.

- Bietet der Künstler nur Schwarz-Weiß-Porträts?

Ein klassisches Papierporträt wird in einem Schwarz-Weiß-Kontrast erstellt. Diese Kombination ermöglicht es dem Papierschneider, seiner Arbeit größtmögliche Schönheit und klarste Linienführung zu geben. Da Schnittkünstler schon immer mit Farbe und Textur (Beschaffenheit der Papieroberfläche) experimentiert haben, steht einer alternativen Farbgebung allerdings nichts entgegen. Scherenschnitte bieten genügend Raum für Fantasie und Kreativität.


Die Feiernden werden die «Zaubervorstellung mit Papier und Schere» in angenehmster Erinnerung behalten. In den Porträts wird die Individualität jedes Einzelnen erstaunlich pointiert hervortreten, da sie aus einem ungewohnten Blickwinkel den Charakter des Abgebildeten sichtbar werden lassen. Ein Papierschnittportraitist verleiht Ihrer Feier einen außergewöhnlichen Charme und wird bestimmt so schnell nicht in Vergessenheit geraten.

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